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Freitag, 24. Januar 2014

Donnerstag, 23. Januar 2014

Leipzig und die Radfahrer!

In den letzten Jahren schreitet die verkehrstechnische Entwicklung für Radfahrer stetig voran.
Wir haben neue Radwege, BikeSharing und für dieses Jahr hat sich der Stadtrat so einiges vor genommen. So soll der Innenstadtring nutzbar für Radfahrer werden, mal sehen wie sich die Politiker das vorstellen.
Leider ziehen da nicht alle mit.

So ist es im MDV möglich sein Fahrrad ohne Kosten mitzunehmen, zumindest ist das in S-Bahnen so.
In diversen Großstädten in Deutschland wohl auch, hier sei Hamburg mal erwähnt.
Und in Halle gibt es eine Abokarte die zwar 16€ mehr kostet, dann aber die Fahrradmitnahme uneingeschränkt gestattet.

Wie sieht es derzeit in Leipzig aus?
Das Fahrrad darf mit genommen werden wenn man einen Kinderfahrschein dafür löst. Studenten dürfen ihr Velo von 19 - 5 Uhr mitnehmen ohne Aufpreis. Klapp- oder Falträder dürfen ebenfalls kostenfrei transportiert werden, wenn sie verpackt sind.

Auf meine Anfrage warum es in Leipzig den keine Monatskarte nach Hallenser Modell gäbe, antwortete man mir sinngemäß, das Fahrräder zu viel Platz wegnehmen. Das würde Sinn machen wenn die Mitnahme des Rades grundsätzlich verboten wäre. 

Und warum "nachts" nur Studenten in den Genuss von Beförderungsprivilegien kommen ist mir ebenfalls schleierhaft.
 
Leipzig will immer moderner, hipper und weltoffener werden, aber an solch Kleinigkeiten wird sich dann gerieben.

Wenn ihr das ähnlich wie ich seht, dann unterzeichnet doch folgende Petition.
Danke!

www.openpetition.de

Mittwoch, 22. Januar 2014

Einkaufen!

Weihnachten war vorbei!
Die Geldkassen und Kinderzimmer gut gefüllt!
Wir hatten die Idee, einen Tisch für das Puppenhaus unserer Tochter zu kaufen und ein Regal für unser Werkzeug.
Also ab in die Möbelkaufhäuser.

Da gabs schon die erste Hürde. Im Gegensatz zu Klamottenkaufhöhlen, konzentrieren sich die einschlägigen Möbelhäuser leider nicht in der Innenstadt sondern eher im urbanen Speckgürtel oder im Leipziger Umland.
Der Preisvergleich musste über das Smartphone statt finden da wir leider nur 2 Möbelhäuser abklappern konnten.

Hängen geblieben sind wir in unserem Stammmöbelhaus MöbelBOSS, zum Glück in unserer Nähe.
Tisch und Regal waren schnell gefunden. Der Tisch war vorrätig, das Regal leider nicht. Was sich dann als Glücksfall heraus stellte.

Kurz die Eckdaten: Tischpaket 120x80x5 cm, 15 - 20 kg
Weg vom Möbelhaus zur Haltestelle: gefühlte 5 km
Flüche die ich nur im Gedanken geäußert habe: 1.000.000

Das war das erstemal das ich mir mein Auto zurück gewünscht habe.
Die Blicke auf der Straße und im Bus sind dafür unbezahlbar und ich weiß genau was die alle dachten: "Die Armen, keine Kohle für ein Auto!" Woher sollen die es auch wissen, für mich war das der Lohn der Mühe und natürlich das Gefühl den Tisch mit eigener Manneskraft nach hause zu tragen.
Das Regal kam 2 Wochen später, es war leichter, der Weg war kürzer und die Blicke haben mich auch nicht mehr interessiert.

Unseren "normalen" Einkauf erledigen wir nebenbei, beim Kinder abholen, auf dem Arbeitsweg usw.
Rucksack und Beutel sind dafür immer dabei. Das hat positive Nebeneffekte, wir kaufen nur noch das was wir weg bekommen und holen dadurch vielfältiger ein, weil wir nicht nur zum Kaufland, Aldi oder Lidl rennen sondern unterwegs einfach dort einkaufen wo sich gerade die Gelegenheit bietet.

Einen Luxus gönnen wir uns da noch, wir lassen uns die Getränke per Post liefern.
Der Saft schmeckt echt lecker, wir bevorzugen Johannisbeere, Apfel und Orange.
Das ist nicht viel teurer als im Laden.
Beim Bier sieht es da anders aus, das ist erheblich teurer, aber auch um Welten besser!
Das erleichtert vieles, wer da auch drauf Lust hat, schaut mal bei den Links vorbei.

http://www.deinsaft.de/
http://www.bierzwerg.de/

Viel Spass!

Die Tücken des Winters...

...habe ich gestern zu spüren bekommen.
Trotz Spike-Reifen hats mich auf spiegelglattem Wege vom Bike geschmissen.

Zum Glück ist dem Rad nichts passiert, aber leider mir.

Der Ellenbogen ist gebrochen, mindestens 3 Wochen kein Rad fahren.
Mit einer Hand bloggen ist auch recht anstrengend.
Deswegen wirds hier die nächsten 3 Wochen etwas ruhiger werden und das so kurz nach dem Start.

Aua!

Dienstag, 21. Januar 2014

Was mach ich hier?

Am 23.12.13 hab ich mich zum ersten mal gefragt, was mit mir nicht stimmt.
Ich traf mich mit einem Freund um gemeinsam mal einen Berg runter zu fahren.
Aber nicht auf dem normalen Wanderweg, nein, quer durch die Botanik.
Downhill nennt das wohl der Fachmann!
Nun gibts in Leipzig nicht so die richtigen Berge, aber für mich hats gelangt.
2x Fockeberg und 2x Scherbelberg, mein Freund ist da runter "geflogen" ohne sich hinzupacken und ich musste lernen, das Berg ab bremsen manchmal schief gehen kann.

Zwischen den 2 "Bergen" lag noch ein herrlicher Trail.
Ich wusste gar nicht was auf 2 Rädern möglich ist. Und jetzt bin ich angefixt.
Freue mich schon auf das nächste mal, wenn sich ein paar Idioten mit mir unsere Hügel runter stürzen.

Das Bike isn Scott Hardtail und eine Leihgabe, dafür nochmal danke!








Montag, 20. Januar 2014

Projekt CarSharing

Ganz auf ein Auto möchten wir nicht verzichten, zumindest nicht auf das Gefühl, eins zu "haben" wenn man eins braucht.
Da kam uns folgendes Angebot wie gerufen!

http://www.mdv.de/inhalte/teilauto.php

Was der MDV, TeilAuto oder die LVB aber vergisst zu erwähnen, es wird eine Schufaanfrage erhoben.

Wir waren also am LVB InfoPunkt in der Stadt, man muss da nämlich persönlich vorsprechen.
Dort wurden die Personalien aufgenommen und die Daten abgefragt.
Aber so einfach wie die Werbung das suggeriert, war es dann bei uns leider nicht.

Die Schufa gab einen Score von ca. 82 % aus, was wohl ein erhöhtes Risiko bedeutet.
Also erstmal kein TeilAuto.

Dann fragen wir eben die Schufa was das soll, nun ja, das brachte auch keine Punkte.
Die Schufa hält sich über ihr Bewertungssystem sehr bedeckt.
Andere Schufaanfragen vielen übrigens positiv aus, seltsam!

Okay, vielleicht lässt ja TeilAuto mit sich reden?
Das taten die auch, und zwar sollen wir nun eine Kaution von 250€ statt der beworbenen 50€ zahlen.
250€ die für uns dann totes Kapital bedeuten, aber wir werden wohl in diesen sauren Apfel beißen.

Schade!

Sonntag, 19. Januar 2014

Reaktionen!

Was? also das könnt ich nicht!
Cool, aber für mich unvorstellbar!
Da sollte ich mal drüber nachdenken, aber ich glaub das würde mir schwer fallen!

Das waren bisher die meißten Äußerungen die ich gehört hab.

Ich hatte schon mit Dingen gerechnet, wie: Bist du nicht mehr ganz bei Trost? Absoluter Irrsinn!
Wie kannst du nur, und das mit Kindern!

Aber eigentlich waren bis jetzt nur positive Äußerungen dabei, meist musste ich interessierte Fragen beantworten wie:

Und wie kommst du auf Arbeit?
Wie macht ihr das mit 2 Kindern?
Wie wollt ihr den in den Urlaub kommen?

Berechtigte Fragen, zumindest wenn man sich ein Leben ohne Auto nicht vorstellen will.
Hat man das dann mal hinter sich gelassen, eröffnen sich ganz neue Lösungen.
Heutzutage gibt es soviele alternativen zum eigenen Auto, das man(n) darauf in Ballungszentren ohne Probleme drauf verzichten kann.

Wenn ich das dann erzähle, dann sehe ich meißtens wie mir die Leute innerlich zustimmen, aber dann einfach nicht bereit sind, auf den Komfort eines eigenen Autos zu verzichten.

Jeder wie er will!

Achso, vielleicht sollte ich noch die Fragen beantworten.

Auf Arbeit fahre ich mit dem Rad und der S-Bahn.
Mit 2 Kindern ist das genauso wenig ein Problem, da fahren wir mit Bus und Bahn, im Notfall mit dem Taxi und wir treiben unser nächstes Projekt TeilAuto voran.
Für den Urlaub gibts Leihwagen, Flugzeuge und die Bahn.

Alles kein Problem!

Autolos in Leipzig

Hallo,
Ich bin das "Familienoberhaupt" einer 4 köpfigen Familie und ich habe letztes Jahr einen folgenschweren Einschnitt für uns beschloßen!
Nachdem mein Arbeitgeber letztes Jahr umgezogen ist und jetzt super mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen ist, haben wir uns zusammen gesetzt und beschlossen, wir versuchen es mal ohne Auto.
In den letzten 10 Jahren hatten wir 5 verschiedene Autos, 6 Jahre davon bin ich als Pendler sogar bis Belgien unterwegs gewesen.
Ein Leben ohne Auto? Für mich damals undenkbar.
Im letzten Jahr, 2013, ist unser 2. Kind geboren und wir machten das, was alle wachsenden Familien tun.
Wir kauften einen Kombi, der stand 6 Monate vor der Tür und wurde in der Zeit sage und schreibe 2000km bewegt.
Deshalb machten wir ende des Jahres das, was kaum einer tut. Wir verkauften das Auto und entschieden uns dafür es ohne eigenes zu probieren.
Als Alternative entschieden wir uns für den ÖPNV, das Fahrrad und eine CarSharing - Variante!
ÖPNV und Fahrrad waren recht unkompliziert, die Sache mit dem CarSharing sieht da etwas anders aus.
Was unser Umfeld darüber denkt, wie wir nun unseren alltag gestalten, was wir gewonnen und was wir verloren haben, das werden wir hier mit euch teilen.
MfG